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GIS Begriffsdefinitionen
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Geo-InformationsSysteme (GIS) sind ein Werkzeug zur Erfassung, Verwaltung, Bearbeitung, Analyse, Modellierung und Visualisierung raumbezogener Daten und ihrer Beziehungen. Sie stellen somit eine spezielle Anwendung der Informationstechnologie dar, mit zunehmender Verbreitung in Anwendungsgebieten wie Verwaltung, Planung, Umwelt- und Ressourcenschutz, Landschaftsplanung, Vertrieb, Landwirtschaft, Geologie, Geographie, kurz: in jedem Fachgebiet, das Daten mit Raumbezug nutzt.
GI-Systeme haben in den vergangenen Jahren vielfach einen großen Reifegrad erlangt, verfügen über verschiedene Möglichkeiten der Datenstrukturierung, verwenden effiziente und sichere Konzepte zur Datenhaltung und -verwaltung, sind mehrbenutzerfähig und nutzen mehr und mehr verteilte Ressourcen.
Neben dem Begriff „Geo-Informationssystem",
der inhaltlich bereits kurz zu Anfang dieses Kapitels beschrieben wurde, existieren
in der Literatur wie bei realisierten Systemen eine Fülle unterschiedlicher
Bezeichnungen und Abkürzungen; einige davon sind in Tab. 1 zusammengefasst.
Die Begriffsvielfalt spiegelt die historische Entwicklung, die spezifische
Ausrichtung bzw. das spezifische Anwendungsgebiet eines GIS wieder oder drückt
die Vorliebe eines Autors aus.
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Kurzbezeichnung |
Bedeutung |
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GIS |
Geo-Informationssystem, Geographisches Informationssystem |
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UIS |
Umweltinformationssystem |
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LIS |
Landinformationssystem |
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NIS |
Netzinformationssystem |
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BIS |
Betriebsinformationssystem |
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TBIS |
Technisches Betriebsinformationssystem |
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KIS |
Kommunales Informationssystem |
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RIS |
Rauminformationssystem |
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FIS |
Fachinformationssystem |
Im Informationssystem beschreiben wir ein Teilsystem unserer Umwelt (Realwelt). Dabei besteht das System aus einer Menge untereinander in Beziehung stehende Objekte. Ein Geo-Informationssystem beschäftigt sich vornehmlich mit Objekten, die einen räumlichen Bezug aufweisen.